Beipackzettel
Der Weltkongress ist ein Ort, an dem wir selbstbestimmt und vernunftbegabt Regeln reflektieren. Verbotschilder und Flatterband werden überflüssig, wenn wir alle mit Verantwortung handeln.
Dennoch gibt es ein paar Hinweise, die wichtig sind:
- Seid nett zu Natur und Nachbar:innen und campt nur auf der ausgewiesenen Campingwiese und nicht außerhalb des Geländes. PKWs dürfen nicht aufs Gelände. Camper nur mit vorab gebuchter Maut.
- Wir sind umringt von Wäldern. Offenes Feuer geht nur an den dafür vorgesehenen Feuerstellen. Bitte lasst alle anderen Brandquellen (Kerzen, Grills, ..) aus. Auf dem gesamten Gelände sind Feuerlöscher verteilt.
- Zigarrettenkippen sind eine Pest und eine Brandgefahr. Bitte nutzt die aufgestellten Ascher und Taschenaschenbecher. Nehmt Rücksicht auf Nichtraucher:innen in geschlossenen Vortragsräumen. Bitte geht nicht mit brennenden Zigaretten in den Wald.
- Nehmt bitte euren Müll, Glas und Pfand wieder mit, wenn ihr das Gelände verlasst.
- Bitte nutzt abbaubare Seife an den Duschen.
- Bitte respektiert die Ruhezonen und Privatsphäre unserer Gastgeber:innen.
- Nudismus – yeah, Nationalismus – nö.
- Denkt daran, dass der Kongress für Hunde Stress bedeutet, viele Kinder unterwegs sind und es Menschen mit Angst vor freilaufenden Hunden gibt. Bitte behaltet deswegen eure Hunde immer im Auge oder an der Leine.
- Der Kongress ist ein freier Raum zur Entfaltung. Damit das so bleibt, sind Foto- und Videoaufnahmen auf dem Gelände nicht erwünscht. Es gibt gekennzeichnete Kongressfotograf:innen, die Eindrücke sensibel festhalten und niemanden ohne Einverständnis fotografieren.
- Der Kongress möchte einen Ort schaffen, an dem sich alle wohl und sicher fühlen können. Sexistisches, rassistisches, homophobes oder sonstiges Verhalten, wodurch sich Menschen angegriffen oder ausgegrenzt fühlen, haben auf dem Kongress keinen Platz. Dies umzusetzen ist ein Anspruch an uns Alle: Achtet aufeinander, mischt euch ein, holt euch Unterstützung. Das Sternchen Team ist ansprechbar bei Grenzüberschreitungen und Diskriminierungserfahrungen und immer per Funk erreichbar (wendet euch zB. an die Küche, Auszeit, den Infopunk oder die Bar).
Barrierefreiheit
Wir haben einen möglichst barrierearmen Zugang zur Konferenz als Ziel, aber sind uns bewusst, dass wir alleine aufgrund des Geländes und der finanziellen Mittel nicht alle Barrieren werden abbauen können. Der Kongress ist eine Mitmach-Veranstaltung und das gilt auch für die Verringerung von vorhandenen Barrieren. Wir gehen davon aus, dass alle mithelfen und mit anpacken, um Barrieren zu verringern.
Hier einige Hinweise zu Barrieren und Maßnahmen dagegen:
Als Outdoor-Veranstaltung mit Camping zwischen Wald, Strand und Hügel geht der Kongress mit einigen körperlichen Herausforderungen einher. Manche Orte sind leichter begehbar oder Rolli-befahrbar als andere.
Es gibt barrierearme Toiletten mit Handwaschbecken, die mit einem Zahlenschloss verschlossen sind. Den Code gibt es beim Infopunkt.
Es werden auf Anfrage Flüster-Übersetzungen angeboten.
Wir versuchen an schwerer begehbaren Orten eine Greifhilfe bzw. Griffe zu installieren. Aber nicht alle Orte werden ebenerdig erreichbar sein.
Es wird Sitze und Bänke geben, für alle, die nicht so einfach auf dem Boden sitzen können.
Es wird mindestens einen ruhigeren Rückzugsort und Ansprechpersonen geben, wenn es einer Person nicht gut geht und sie Unterstützung wünscht.
Die kostenlose Mitnahme einer Begleitperson ist möglich und Menschen mit körperlicher Einschränkung können mautfrei mit dem Auto anreisen.
Wir haben wunderbare Menschen auf dem Platz, die solidarisch mithelfen und auf Bedürfnisse achten. Sprecht Menschen oder die Dezentrale an – und wir helfen euch, diese Unterstützung einzuholen.
Schreibt und sprecht uns an, per Mail oder vor Ort, damit wir zusammen dafür sorgen können, dass Du eine gute und schöne Zeit haben kannst.
Kongress-Küche
Die Kongressküche gibt es dieses Jahr wieder nach bewährtem Konzept. Die Kongressküche versteht sich als Mitmachprojekt und lädt zu kollektiven Spül- und Schnippelorgien ein.